Allgemeines
Das Modul dient zur Ansteuerung und Positionierung von Lamellen-Jalousien mit 230V-Wechselstrommotoren und kann in 3 Betriebsarten arbeiten.
1. Eine Jalousie mit zwei Motoren, unten als Blendschutz und oben zur Lichtlenkung (Softwareversion "LL2")
2. Zwei Jalousien mit je einem Motor als Blendschutz bzw. Verschattung (Softwareversion "VS2")
3. Zwei Vertikal-Jalousien mit je einem Motor als Blendschutz bzw. Verschattung (Softwareversion "VJ2")
Das Modul besitzt 4 Relaisausgänge (0,05 - 2A) zum direkten Anschluss der 2 Jalousiemotoren. Die kalibrierte Laufzeit der Motoren ermittelt das Modul automatisch bei jedem Lauf. Die Lamellenverstellung erfolgt prozessorgesteuert mit einer Rechnergenauigkeit von 256 Schritten für die Einstellung von 0-180°.
Die Programmierung und Konfigurierung des Jalousie-Moduls erfolgt shr komfortabel mit unserer Programmiersoftware
ProgrammDesigner (ab ProgrammDesigner-Version 4.10, Masterversion V4.76; Compiler V4.75). Die spezifischen Parameter der einzelnen Jalousien werden über das Master-Modul zum Jalousie-Modul übertragen.
Über Leuchtdioden erfolgt die aktuelle Signalisierung der Relais-Zustände zur Steuerung
beider Jalousiemotoren.
Ein-/ Ausgänge
- 4 Relaisausgänge, 230V/2A
- 4 Eingänge (ohne Funktion)
Funktionsanzeigen
- 1 rote LED "Power" signalisiert die Betriebsspannung
- 1 gelbe LED signalisiert durch Blinken die Kommunikation mit dem Master über das Subnet
- 4 grüne LEDs signalisieren die Zustände der Relais zur Steuerung der Jalousie-Motoren
Bauform
- Kunststoffgehäuse lichtgrau, schnappbar auf 35mm DIN-Schiene 4 TE
Betriebsarten
Das Jalousie-Modul JSM-02C-230V-2A arbeitet in 4 Betriebsarten (Mode 1-4), welche durch die Ausgänge Ax.7 und Ax.8 vom Master-Modul eingestellt werden.
| Betriebsart | Funktion | Zustand Ax.7 |
Zustand Ax.8 |
| Mode 1 | Handbetrieb | 0 | 0 |
| Mode 2 | Automatikbetrieb | 1 | 0 |
| Mode 3 | Sollwertbetrieb | 0 | 1 |
| Mode 4 | I/O-Betrieb | 1 | 1 |
Betriebsart 1 (Mode 1) Handbetrieb
Diese Betriebsart dient zum manuellen Fahren der Jalousie.
Folgende Funktionen sind möglich:
Direkte Ansteuerung der Ausgangskontakte durch eine
programmtechnische Verknüpfung im Master.
Beispiel: KOPIE> Ax.1 = Ex.1 (Ax.1
steht für den Ausgangskontakt des Jalousie-Moduls, Ex.1 steht für eine Taste z.B. vor
Ort)
Kurzer Tastendruck bewirkt einen Winkelschritt (Winkel ist parametrierbar).
Langer Tastendruck bewirkt nach 1 Sekunde den Dauerlauf bis zur Endabschaltung oder
manuellen Stopp.
Tastendruck während des Fahrens bewirkt das sofortige Stoppen.
Als Einstellparameter (siehe Parameter 21-32) sind die Ansprechverzögerungszeit und 2 Geschwindigkeiten vorgesehen (Speed 1 und Speed 2). Die beiden Geschwindigkeiten werden den Auswerterichtungen (N, NO, O, SO, S, SW, W, NW) zugewiesen. So können die Jalousien fassadenweise, in Abhängigkeit der Windrichtung, geschützt werden, ohne dass gleich alle Jalousien nach oben fahren.
Bei einer Windstärke über den eingestellten Schwellwerten und Verzögerungszeiten fahren die Jalousien automatisch nach oben und bleiben bis zur Unterschreitung der eingestellten Windstärke verriegelt. Bei Aktivierung des Windschutzes wird der Blockierschutz automatisch zurückgesetzt. Ist die gemessene Windstärke doppelt so hoch wie der eingestellte Schwellwert, wird der Windschutz ohne Zeitverzögerung aktiviert.
Die Verriegelung durch den Windschutz wird an das GLT-System rückgemeldet (Ex.6).
Betriebsart 2 (Mode 2) Automatikbetrieb
In dieser Betriebsart wird die Jalousie vollautomatisch
gefahren und die Lamellenwinkel eingestellt. Folgende Funktionen sind möglich:
Die Jalousie wird nach unten gefahren,
wenn alle Bedingungen gemäß der Tabelle 1 (siehe unten) erfüllt
sind, oder wenn alle Bedingungen der Tabelle 2 erfüllt sind. Die
Tabelle 2 hat eine höhere Priorität. Sind beide Bedingungen (Tabelle 1 und Tabelle 2)
erfüllt, dann wird der Lamellenwinkel immer durch die Bedingung der Tabelle 2
(Zwangsverschattung) berechnet. Die nachfolgend beschriebene Funktion ist für beide
Jalousien identisch, die Parameter sind jedoch einzeln einstellbar.
!! Siehe Tabellen !!
Ist keine der Bedingungen erfüllt, fährt die Jalousie in die definierte Ausgangsposition
"Oben" oder "Unten" mit definiertem Winkel, sowie einer definierbaren
Nachtstellung (Parameter 72-77). Siehe "Sonderfunktionen im
Automatikbetrieb."
Als Einstellparameter (siehe Parameter 21-33) sind die Ansprechverzögerungszeit und 2 Geschwindigkeiten vorgesehen (Speed 1 und Speed 2). Die beiden Geschwindigkeiten werden den Auswerterichtungen (N, NO, O, SO, S, SW, W, NW) zugewiesen. So können die Jalousien fassadenweise, in Abhängigkeit der Windrichtung, geschützt werden, ohne dass gleich alle Jalousien nach oben fahren.
Bei einer Windstärke über den eingestellten Schwellwerten und Verzögerungszeiten fahren die Jalousien automatisch nach oben, und bleiben bis zur Unterschreitung der eingestellten Windstärke verriegelt. Bei Aktivierung des Windschutzes wird der Blockierschutz automatisch zurückgesetzt. Ist die gemessene Windstärke doppelt so hoch wie der eingestellte Schwellwert, wird der Windschutz ohne Zeitverzögerung aktiviert.
Die Verriegelung durch den Windschutz wird an das GLT-System rückgemeldet (Ex.6).

Bedingungstabelle 1: Alle Bedingungen in der Tabelle verstehen sich als UND-Funktion
| Nr. | Bedeutung | Parameter | Parameter Nr. |
| 1 | Der Azimut (Himmelsrichtung, aus der die Sonne scheint) muss zwischen linker und rechter Blickwinkelbegrenzung des Fensters liegen. | Azimut Begrenzung links Azimut Begrenzung rechts |
1 2 |
| 2 | Die Elevation (Höhenwinkel der Sonne über dem Horizont) muss zwischen unterer und oberer Blickwinkelbegrenzung des Fensters liegen. | Elevation Begrenzung unten Elevation Begrenzung oben |
3 4 |
| 3 | Der Windschutz darf nicht aktiv sein | Intern | |
| 4 | Die eingestellte Beschattungslichtstärke muss erreicht sein | Die Bildung der Beschattungslichtstärke wird später beschrieben | Intern |
Bedingungstabelle 2: Alle Bedingungen in der Tabelle verstehen sich als UND-Funktion
| Nr. | Bedeutung | Parameter | Parameter Nr. |
| 1 | Der Windschutz darf nicht aktiv sein | ||
| 2 | Eine der beiden Zwangsbeschattungslichtstärken muss erreicht sein. | 46, 47 |
Lamellenwinkelberechnung bei Erfüllung der Bedingungen in Tabelle 1
Zur Berechnung gibt es eine Parametertabelle, welche die Lamellenwinkel in Abhängigkeit von der Elevation
(Höhenwinkel der Sonne über dem Horizont) enthält (Parameter 50-59).
Die Auflösung dieser Tabelle beträgt 10°, bezogen auf die Elevation. Es kann also für
alle Elevationswerte von 0 bis 90°, im Abstand von 10°, ein zugehöriger Lamellenwert
gespeichert werden. Steht die Sonne zwischen den in 10° abgestuften Elevationswerten,
wird der Lamellenwinkel interpoliert. Somit lassen sich verschiedene Fahrstrategien in
Abhängigkeit von der Elevation realisieren. Standardmäßig sind die Tabellenwerte so
eingestellt, dass die Lamellen immer 90° zur Sonne stehen, also den größtmöglichen
Blendschutz gewährleisten. Soll die Jalousie auch bei Sonnenschein etwas Sonnenlicht
durchlassen, haben sich folgende Werte bewährt:
| Parameter | Elevation | Lamellenwinkel |
| 50 | 0 | 20 |
| 51 | 10 | 30 |
| 52 | 20 | 40 |
| 53 | 30 | 50 |
| 54 | 40 | 60 |
| 55 | 50 | 75 |
| 56 | 60 | 90 |
| 57 | 70 | 90 |
| 58 | 80 | 90 |
| 59 | 90 | 90 |
Zur Realisierung von Tageslichtlenksystemen ist der richtige Lamellenwinkel zum jeweiligen Elevationswinkel durch den Hersteller der Jalousie vorzugeben, oder durch Testen (z.B. im Handbetrieb) selbst zu ermitteln.
Lamellenwinkelberechnung bei Erfüllung der Bedingungen in Tabelle 2
Es wird der, der jeweiligen Zwangsbeschattungslichtstärke zugeordnete Lamellenwinkel angefahren (Parameter 48-49 bei Motor für Blendschutz und 60-61 bei Motor für Lichtlenkung). Die Aktivierung der Zwangsverschattung wird an das GLT-System zurückgemeldet.
Berechnen der Beschattungslichtstärke
Es wird der aktuell gemessene Helligkeitswert
des Lichtsensors von der eingestellten Auswerterichtung (Par. 41) zur
Berechnung verwendet.
Um ein Schwingen zu vermeiden, ist die Verzögerungszeit zum Verschatten und Entschatten
getrennt einstellbar. Der gemessene Außenlichtwert wird durch einen Zeitfilter (Par.
34)
geglättet.
Der Außenlichtwert kann vom GLT-System zusätzlich verändert werden. Die Freigabe zur
Skalierung des Außenlichtwertes erfolgt mit Parameter 35. Diese Möglichkeit ist für
Sonderanwendungen anzuwenden. Für Standardanwendungen sollte dieser Parameter auf
"nicht verwenden" eingestellt sein.
| Parameter | Parameter Nr. |
| Ansprechzeit (Verzögerungszeit) (Sekunden) Verschatten | 39 |
| Ansprechzeit (Verzögerungszeit) (Sekunden) Entschatten | 40 |
| Auswerterichtung Lichtwert | 41 |
Der Grenzwert der Beschattungslichtstärke ist
abhängig von der momentanen Elevation (Parameter 42-45). Ist die Elevation kleiner als
0°, gilt die Beschattungslichtstärke automatisch als nicht erreicht.
Der Lichtschwellwert wird wie folgt aus 4 Grenzwerten der Elevation bestimmt:
| Zu verwendede Parameter | Parameter Nr. |
| Elevation 0 bis 9 grd | 42 |
| Elevation 10 bis 29 grd | 43 |
| Elevation 30 bis 59 grd | 44 |
| Elevation 60 bis 90 grd | 45 |
Sonderfunktionen im Automatikbetrieb
Parkposition:
Im Automatikbetrieb kann bei Nichterfüllung einer der oben genannten Bedingungen die
Jalousie in einen vordefinierten Lamellenwinkel gefahren werden (Par. 72, 73). Die
Jalousie kann dadurch z.B. am Tage generell heruntergefahren werden, auch wenn das
Außenlicht kleiner als der angegebene Schwellwert ist.
Nachtposition:
Bei einer Unterschreitung des in Par. 76 angegebenen Außenlichtwertes, über den in Par.
77 angegebenen Zeitraum, kann die Jalousie bei Freigabe (Par. 74), einen in Par.
75 definierten Winkel einnehmen.
Betriebsart 3 (Mode 3) Sollwertbetrieb
In dieser Betriebsart werden die Jalousielamellenwinkel vom
Master eingestellt. Dies wird benötigt, wenn z.B. Putzstellungen oder separat
programmierbare Regelungen realisiert werden sollen.
- Die Jalousielamellenwinkel werden vom Master über den
Analogsteuerkanal AAx.1 für beide Jalousien direkt vorgegeben. Die Werte 0-180
entsprechen dabei den Winkelpositionen 0-180°. Die Stellung 0° ist geschlossen, ganz
unten. Beim Wert 255 fahren die Jalousien nach oben.
Stellimpulse (Nachfahren der Lamellen) werden an die Jalousie nur dann ausgegeben, wenn die Differenz von Sollwertwinkel zu Istwertwinkel größer als der in Parameter 8 angegeben Winkelwert ist.
- Bei der Richtungsumkehr der Jalousie ist die Pausenzeit
zwischen dem Richtungswechsel durch einen Zeitparameter (Parameter 10) einstellbar.
Dadurch kann die, durch den jeweiligen Jalousiehersteller vorgeschriebene
Mindestpausenzeit, beim Richtungswechsel eingehalten werden.
- Die Ausgänge Zentral-Auf und -Ab (Ax.5, Ax.6) haben
absolute Priorität (Alarm, Feuerwehr, Fluchtwege...). Diese Funktion wirkt auf beide
Jalousiemotoren. Wenn z.B. Zentral- Auf" betätigt und gehalten wird, setzt
dies jegliche Fahrfunktionen außer Kraft, und die Jalousie fährt nach oben. Die
Zentralfunktionen müssen als Dauerkontakt programmiert werden. Die Motoren fahren,
solange der Befehl ansteht, und stoppen, wenn dieser aufgehoben wird.
- Der Blockierschutz (einstellbar über die Parameter
11 und 16) dient zum Schutz des Jalousiemotors. Wenn der Antrieb in der eingestellten Zeit nicht
seine Endabschaltung erreicht, wird der Kontakt vom Modul abgeschaltet. Dies wird über
den Meldeeingang Ex.7 signalisiert und kann im Master weiter verarbeitet werden. Eine
erneute Fahr-Freigabe ist nur durch einen Mode-Wechsel oder dem Ansprechen des
Wind/Regenwächters möglich.
- Der Regenschutz wird über ein Bit innerhalb der Wetterdaten
vom Master aktiviert (siehe Beschreibung ProgrammDesigner). Wenn das Regenbit vom
Master-Modul gesetzt wird, fahren die Jalousien sofort nach oben (Auswertung ist mit
Parametern einstellbar).
- In diesem Mode ist der Windschutz immer aktiv. Das
Jalousie-Modul erhält vom Master die aktuelle Windgeschwindigkeit und Windrichtung. Die
Einstellung ist für beide Jalousie-Motoren getrennt möglich. Soll der Windschutz nicht
ausgewertet werden, z.B. bei Innenjalousien, kann für beide Windwerte 50m/s eingegeben
werden.
Als Einstellparameter (siehe Parameter 23-44) sind die Ansprechverzögerungszeit und 2 Geschwindigkeiten vorgesehen (Speed 1 und Speed 2). Die beiden Geschwindigkeiten werden den Auswerterichtungen (N, NO, O, SO, S, SW, W, NW) zugewiesen. So können die Jalousien fassadenweise, in Abhängigkeit der Windrichtung, geschützt werden, ohne dass gleich alle nach oben fahren.
Bei einer Windstärke über den eingestellten Schwellwerten und Verzögerungszeiten, fahren die Jalousien automatisch nach oben und bleiben bis zur Unterschreitung der eingestellten Windstärke verriegelt. Bei Aktivierung des Windschutzes wird der Blockierschutz automatisch zurückgesetzt. Ist die gemessene Windstärke doppelt so hoch wie der eingestellte Schwellwert, wird der Windschutz ohne Zeitverzögerung aktiviert.
Die Verriegelung durch den Windschutz wird an das GLT-System rückgemeldet (Ex.6).
Betriebsart 4 (Mode 4) I/O-Betrieb
In dieser Betriebsart funktioniert das Modul wie ein normales Schalt-Modul.
- Die Ausgänge werden direkt vom Master angesprochen. Auch in diesem Mode können beide Ausgänge (Auf und AB) nicht gleichzeitig aktiv sein, da die Relaisausgänge zusätzlich, hardwareseitig gegeneinander, verriegelt sind. Sollten beide Ausgänge gesetzt sein, schaltet das JSM-Modul beide Relaiskontakte ab.
- Keine Zentral-Funktion
- Keine Blockierschutzauswertung
- Keine Regenwächterauswertung
- Keine Windwächterauswertung
Inbetriebnahme
Vorbereitung:
- Zum Kalibrieren der Jalousie braucht man entweder ein Test-Tableau oder Handsender mit den AUF/AB-Tasten für jeden Jalousiemotor.
Sehr vorteilhaft ist auch die Simulationsmöglichkeit der Helligkeiten Ost, Süd, West und Nord, sowie Elevation, Azimut und Windspeed.
- Die Jalousiemotoren müssen angeschlossen sein, da die Ströme
während des Laufes ermittelt werden. Ohne Motor erkennt das Jalousie-Modul einen Fehler
und schaltet die Ausgänge nicht ein.
- Kompass zur Ausrichtung des zentralen Tageslichtsensors
ZTLS-04.
- Der zentrale Tageslichtsensor, SUN-PRO-01, DCF-77 Funk-Uhr
und, wenn vorhanden, Windgeschwindigkeitsgeber, Windrichtungsgeber und
Regensensor müssen installiert und konfiguriert sein, um die spezifischen Daten dem
Jalousie-Modul über das Subnet zur Verfügung zu stellen.
- Es muss die genaue Lage des Gebäudes bekannt sein.
- Grundrisspläne mit der eingezeichneten Lage der Jalousien
müssen vorhanden sein.
- Winkelmesser zum Ermitteln der Richtungen und
Sonnenstandswinkel.
Aus dem Grundrissplan wird die Lage der Jalousie genau
ermittelt. Folgende Daten sind für jede Jalousie notwendig:
| "Azimut Begrenzung links" | ab wann die Sonne das Fenster trifft z.B. 40° |
| "Azimut Begrenzung rechts" | bis wann die Sonne das Fenster trifft z.B. 230° |
| "Elevation Begrenzung unten" | niedrigster Sonnenstand Default 0° bzw. ermitteln (Hügel oder vorgebautes Gebäude) |
| "Elevation Begrenzung oben" | höchster Sonnenstand Default 90° bzw. ermitteln (Vordach) |
- Motorsetup >> "Zeit Blockierschutz" auf Maximum (255s) für den ersten Lauf der Jalousie eingeben.
- Jalousie nach unten fahren.
- Jalousie nach oben fahren und die gesamte Laufzeit der Jalousie ermitteln.
- Zur gemessenen Laufzeit eine Sicherheitszeit von 10s addieren, in das Setupmenü bei "Zeit Blockierschutz" eintragen und an das Modul übertragen (Taste mit D-SUB-Stecker-Symbol unten links).
- "Impulswinkel bei Handbetrieb" auf 90° einstellen und übertragen.
- Mit dem Test-Tableau nun schrittweise fahren (tippen).
> Erster Step, Jalousie sollte waagrecht stehen.
> Zweiter Step, Jalousie sollte komplett nach innen gekippt sein. - Werte im Motorsetup bei "Zeit- Lamelle 0-90°"
eintragen
(Dieser Wert muss durch Herantasten ermittelt werden). - Werte so lange anpassen, bis nach dem 2. Step die Jalousie noch nicht abhebt, aber auch nicht noch weiter zukippt.
- "Impulswinkel bei Handbetrieb" auf 10° einstellen und übertragen.
- Nun muss durch 9x Drücken (9x10° = 90°) die Waagrechte erreicht sein und durch weiter 9x Drücken (18x10° = 180°) die Jalousie komplett nach innen gekippt sein.
- Wenn die Jalousie nach 18x Drücken noch nicht ganz geschlossen ist, muss im Parameter "Anlaufzeit" ein Wert eingegeben werden (z.B. 3ms).
- Wenn die Jalousie schon zu früh ganz geschlossen ist, muss
im Parameter "Nachlaufzeit" ein Wert eingegeben werden (z.B. 2ms).
Hinweis: Es darf nur Anlauf- oder Nachlaufzeit eingestellt werden! - Diese Werte müssen ebenfalls durch mehrmalige Versuche ermittelt werden.
- Der zweite Motor wird, wie vorangegangen beschrieben, eingestellt.
- Zum Abschluss des Motorsetups wird der Impulswinkel bei Handbetrieb auf 15° eingestellt und übertragen.
- Windschutzparameter sind beim Jalousiehersteller zu erfragen (für Innenjalousien diesen Wert auf 50m/s setzen).
Bei den restlichen Parametern empfehlen wir mit den Defaultwerten zu arbeiten und diese gegebenenfalls zu korrigieren.
Fehlerbehebung
Bei Problemen mit den Jalousien:
Alle Parameter stimmen, aber die Jalousie will nicht den Winkel einstellen, oder bleibt
vorher stehen ....
!!! Laufzeit kontrollieren !!!
Der Motor könnte in den Blockierschutz gefahren sein. Dies lässt sich nur durch einen
Modewechsel (z.B. von Automatik auf Hand oder umgekehrt schalten) oder gleichzeitigen
Tastendruck von "AUF/AB" wieder aufheben. Vom Jalousie-Modul wird zur
Signalisierung des Blockierschutzes das 7. Eingangsbit (Ex.7) gesetzt!
Technische Daten
| Typ: | JSM-02C-230V-2A |
| Artikel-Nummer | 80022512 |
| Betriebsspannung | 16-35V DC, 16-27V AC |
| Stromaufnahme max. | 60mA bei 24V; 80mA bei 16V |
| Ausgänge | 4 Relaisausgänge 250V min. 50mA max. 2A |
| Ausgangsspannung | 250V AC je Ausgang |
| Ausgangsstrom | min. 50mA (wegen Endlagenerkennung) max. 2A |
| Isolationsspannung | Ausgänge - BUS 1000V |
| Subnet (RS-485) | Max. 5,6V Begrenzung durch Z-Dioden |
| Abmessungen | BxHxT 71x90x59mm REG (4TE) |
| Gewicht | 190g |
| Anschluss | Schraubklemmen 2,5mm², steckbar, BUS- Connector |
| Betriebstemperatur | 0...+50°C |
| Lagertemperatur | -25...+70°C |
| Luftfeuchte | 0 ...85 % r.F. nicht kondensierend |
| Schutzart | im nichteingebauten Zustand IP30 |
| CE-Zeichen | ja |
Anschlussbelegung
| Ub | Betriebsspannung |
| 0V | Betriebsspannung |
| A | Subnet (BUS A, RS-485) |
| B | Subnet (BUS B, RS-485) |
| E1 | Nicht belegt |
| E2 | Nicht belegt |
| E3 | Nicht belegt |
| E4 | Nicht belegt |
| CE | Nicht belegt |
| L | Gemeinsamer Anschluss für Relaisausgänge (intern mit Feinsicherung 6,3A abgesichert) |
| A1 | Jalousiemotor Blendschutz AUF |
| A2 | Jalousiemotor Blendschutz AB |
| A3 | Jalousiemotor Lichtlenkung AUF |
| A4 | Jalousiemotor Lichtlenkung AB |
| EJ1 | Nicht belegt |
| EJ2 | Nicht belegt |
| CEJ | Nicht belegt |
| PCOM | ISYGLT-Subnet und Betriebsspannung |
| PCOM | ISYGLT-Subnet und Betriebsspannung |
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