Die neuen Funktionen ISYGLT ProgrammDesigner 7.09.19 /.21 und nützliche Tipps
Der ProgrammDesigner (im Folgenden PD genannt) Version 7 ist die Weiterentwicklung unserer früheren Versionen. Hier wurden viele Funktionen grundlegend überarbeitet und Neues mit eingebracht. So sind neben der Verbindung über die serielle Schnittstelle auch die Ethernet- und USB-Schnittstelle zur Programmierung und Wartung der entsprechenden Mastermodule enthalten. Derzeit unterstützte Betriebssysteme sind: Windows XP(TM), Vista(TM), Win7 (TM) und die aktuellen Serversysteme in 32- und 64 Bit Ausführung (64-Bit erst mit dem Compiler 5.12).
Die Betriebssysteme WIN-95 (TM), WIN-98 (TM) Win-ME (TM) und WIN-2000 (TM) werden nicht mehr unterstützt.
- Neuerungen der Version 7.09.19
- Kompatibilität zu alten Projekten
- Die Verwaltung der Projektschnittstelle
-
Merker lesen/schreiben
- Szenenspeicher lesen/schreiben
- Schaltzeiten Verwaltung
- Alte gespeicherte Daten auf die Version 7 umstellen
- Debugger bzw. Simulation (vom Design und den Funktionen)
- Debugger Merker
- Debugger Module
- Debugger Schaltzeiten
- Beschriftbarkeit von Sensor- Aktor und
Merker-Texten in der Tabellenansicht...
Neuerungen Version 7.09.21 - Einstellung der Spalten in
der Sensor-/Aktor-Listenansicht
- Einzelraum-Temperaturregler Seneor/Aktor Hinweis auf Moduladresse
- Speichern der Portnummern in der Projektschnittstelle
- Markiermodus im Editor
- Mit dem Compiler 5.13 ist nun auch das Arbeiten mit Windows
64-Bit-Betriebssystemen möglich.
Alle vorangegangenen Compiler erforderten im Hintergrund noch eine DOS-Box. Bitte beachten Sie, dass für diesen Compiler ein Master-EPROM >= 5.10 erforderlich ist.
- Die neuen Module TEMP-04B-PT100 und TEMP-04B-PT1000 sind nun enthalten
- Der Debugger wurde um die neuen Module ergänzt und diverse
Anzeigen optimiert
- USB-Schnittstelle für MC-01USB
vorhanden

Bei der Einrichtung der USB Schnittstelle bitte wie folgt vorgehen:
Bitte den ProgrammDesigner 7.09.19R058 installieren.
Dann den MC-01-USB mit einem USB-Kabel am PC anschließen und am MC-01-USB die 24V anklemmen.
Nun wird ein neues Gerät als "ISYGLT Programmieradapter" erkannt.
Bei der ersten Einrichtung muss ein Treiber installiert werden.
In der Regel startet die Windows-Konsole und fragt, ob nach einer passenden Software gesucht werden soll.
>> Ja, nur dieses eine Mal
>> Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren
>> Folgende Quelle ebenfalls durchsuchen
>> Installationsverzeichnis des ProgrammDesigners (defaultC:\Programme\GLT Programme\Programmdesigner\driver\Vista_XP )
>> weiter
>> Meldung "Windows-Logo-Test nicht bestanden" >> "Installation fortsetzen"
Nun sollte nach dem Einstellen der Schnittstelle "USB ISYGLT Programmieradapter" der MC-01-USB funktionieren.
- Die Bearbeitung der Sensor-, Aktor- und Merkertabellen wurde
vereinheitlicht
Sie können die Beschriftung nun, wie z.B. auch in Excel gewohnt, durchführen. Dabei steht natürlich auch die Möglichkeit zur Verfügung, Texte extern zu bearbeiten und per Zwischenablage in die ProgrammDesigner Zellen einzufügen. - Die Bearbeitung der Szenenliste wurde überarbeitet
Die Werte der Szenen können nun mit Copy&Paste in externe Programme kopiert, bearbeitet und auch wieder eingefügt werden.Bitte hierbei beachten:
Beschreibung - nur Copy
Byte - Copy&PasteDie Beschreibung wird im PD mit dem erzeugen der Szenenliste generiert. Diese kann zu Dokumentationszwecken kopiert werden. Die Werte können kopiert, extern bearbeitet und auch wieder eingefügt werden. Die Übertragung zum Master erfolgt dann wie gewohnt mit dem Button links unten (roter D-SUB-Stecker)
- Direkt am Modul verknüpfte Ein- und Ausgänge sind nun auch in
der Tabelle beschriftbar
Diese Funktion war vorher nur durch den Aufruf des Aktor-/Sensor-Dialoges möglich.
Nun geht es auch direkt, ohne die vielen "Klicks"... - Anzeige, wie oft Merker und Ein-/Ausgänge verwendet wurden
Diese Funktion ist sehr nützlich, um z.B. schnell einen Überblick von bereits programmierten Anlagenteilen zu erlangen.
Im Merkerbereich sind in den aufaddierten Anzeigefeldern Bytes und Bits getrennt gezählt. Bei den Ein- und Ausgängen der Module werden Byte-Befehle den jeweiligen Ein-/Ausgängen bitweise mit dazu addiert.
Beispiel:
TOR A1.1 = E1.1 ;Licht Eingang
RSTB A1 = E10.8 ;Zentral AUS
Hier würde beim Ausgang A1.1 dann im Feld Verwendet "2" stehen.
- Enthalten ist nun auch ein neuer Editor, mit Anzeige der Zeilennummern.
Dieser garantiert auch genaues Aufrufen der
Zeilen und Operanden bei „Suchaufrufen“
Einstellung der Zeilennummern-Anzeige

Ansicht Editor mit Zeilennummern
Ansicht Merkerliste (Byte)

Ansicht Merkerliste (Bit)

Ansicht Ausgänge eines Moduls

- Warnung bei "Ethernet-Parametrierung", wenn ein Master außerhalb des eingegebenen Netzwerksegmentes ist
- Die Merkerliste kann zur Bearbeitung vergrößert werden
Um längere Kommentare anzeigen zu können, ist nun das Infofenster für Merker temporär in der Größe anpassbar.
- Das Infofenster von Sensoren / Aktoren ist nun auch temporär
in der Größe anpassbar. Damit sind auch hier längere Kommentare anzeigbar.
- Diverse kleinere Bugfixes

Der PD ist natürlich zu allen "alten" ISYGLT Anlagen kompatibel. Dazu steht im Menüpunkt Einstellungen > Compiler" die Liste der Compiler-Versionen zur Verfügung.

Diese muss in der Vor- und ersten Nachkommastelle mit der EPROM-Version des Masters übereinstimmen. Möchten Sie neue Module oder Befehle nutzen, die es zum Zeitpunkt der ausgelieferten Version noch nicht gab, bekommen Sie eine Fehlermeldung beim Compilieren: "Unbekannte Modultype" oder "Undefinierter oder falscher Befehl".
Doppelklicken Sie auf die Fehlermeldung, um zur entsprechenden Programmzeile zu gelangen.
Falls es sich um einen Befehl handelt, ist in der Hilfe ein Eintrag zu finden,
ab welcher Version wir diesen Befehl unterstützen.

Nun wählen Sie
bitte, was für ein Compiler eingestellt ist und wählen möglichst den neuesten
aus und compilieren das Projekt nochmals.
Setzen Sie sich bitte mit uns bezüglich eines EPROM-Updates in Verbindung.
Menüpunkt "Einstellungen - Datentransfer"
Kompatibilitätsmodus zu PD bis Version 4
Im PD 7 wurden einige Datenformate in Bezug auf zukünftige Erweiterungen und
Ergänzungen geändert.
Wenn das Kästchen "Kompatibilität" angewählt ist, erfolgt die Übertragung und
Verwaltung von Merkerdaten, Szenenmerker, Schaltzeiten und der Aufruf des
Debugger im "alten" Modus.
Für neue Projekte und umgestellte Projekte sollte diese
Feld nicht angewählt sein!
Umstellung vorhandener Daten auf das neue Format
Schnittstellenauswahl
Hier wird die Programmierschnittstelle eingestellt. Zur Auswahl stehen COM1 bis
COM35, TCP und die Projektschnittstelle.
Bei der Auswahl TCP erscheinen noch 2 weitere Felder für die IP-Adresse und die
Portnummer. Diese beiden Parameter müssen identisch zu den Einstellungen des
gewünschten IP-Masters eingetragen sein.
Die Projektschnittstelle wird weiter unten
beschrieben.
SETUP IP-Adresse
Die Setupeinstellungen des IP-Masters
können hiermit auch per Ethernet erfolgen. Sie benötigen hierzu zwingend die
Seriennummer des Masters. Bitte beachten Sie hierbei auch die angezeigten
Hinweise!
EEPROM-Reset
Mit dieser Funktion wird in den Master
ein kleines Programm eingespielt um ihn quasi in den Auslieferungszustand zurück
zu setzen. Diese Funktion ist für unser Service-Personal gedacht. Das vorhandene
Programm am Master wird hiermit komplett gelöscht!
Schnittstellenauswahl Projektschnittstelle
Für komplexere Projekte mit mehreren Mastern
wurde die Projektschnittstelle eingeführt (ist auch schon in früheren Versionen
enthalten). Dies setzt voraus, dass mehrere COM-Schnittstellen, USB oder IP-Master
mit Ethernetschnittstellen im Einsatz sind.
Früher musste dann zu jedem Master vor der Übertragung die Schnittstelle
ausgewählt werden und wenn man das vergessen hat, wurde das falsche Programm in
den falschen Master eingespielt.
Mit der Projektschnittstelle ist dies elegant gelöst. In den Projekt-Daten
wurden zusätzliche Felder eingefügt. Hier erfolgt entweder die Auswahl der
COM-Schnittstelle, USB-Schnittstelle oder die Angabe der Ethernetdaten (siehe Bild).

Hiermit ist sichergestellt, dass Programme und Daten zum richtigen Master übertragen werden. Gleiches gilt auch für den Debugger (Simulation).
Unter dem Menüpunkt "Programmierung > Merker
lesen/schreiben" erfolgt der Aufruf des Merker-Dialoges.
Mit den Button "Merker lesen/schreiben" kann der aktuelle Zustand des Masters
ausgelesen und dargestellt oder können die vordefinierten Zustände zum Master
übertragen werden. Dazu müssen Sie noch vorher die gewünschte Merkerbank
auswählen:
Merker (M), Sondermerker (SM), Netzeingangsmerker (NE) und Netzausgangsmerker
(NA)
Die Eingabe von Werten erfolgt immer im Feld "Wert dezimal". Rechts daneben
ist die binäre Anzeige des Wertes.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das gewünschte Feld, stehen weitere
Eingabe- und Anzeige-Optionen zur Verfügung.
Diese sind: Binäre Eingabe, Hexadezimale Eingabe, (markierte Felder) auf 0%
setzen oder auf 100% setzen.
Für die Anzeige (wenn der Mauszeiger über ein Datenfeld bewegt wird) stehen
unter "Format der Hinweise" die Optionen: Hexadezimal, Binär und Prozent zur
Verfügung.
Jede Merkerbank ist auch als Backup-Datei speicherbar. Damit kann eine
Wiederherstellung und für die Serienproduktionen ein vordefinierter
Merkerzustand in den/die Master übertragen werden.

Beim
Szenenspeicher stehen ähnliche Funktionen wie im Dialog Merker lesen/schreiben
zur Verfügung.
Um Szenen komfortabel bearbeiten zu können, muss aus dem (fertig gestellten)
Programm eine Szenenliste erzeugt werden.
Dies geschieht
im Menü
"Einstellungen > Compiler" mit der Auswahl des
Feldes "Szenenliste" und anschließendem compilieren des Projektes.
Die Auswahl im Feld "Szenenliste" wird nach erfolgter Listenerstellung
automatisch wieder entfernt.

Im Szenen-Dialog ("Programmierung > Szenenspeicher lesen/schreiben") wird nun mit Datei öffnen und der Auswahl Szenenliste die zuvor erstelle Datei ausgewählt und geöffnet.

Danach erfolgt das Auslesen der Szenen aus dem
Master. Nun können diese gespeichert oder bearbeitet werden.
Mit der rechten Maustaste öffnet sich ein weiteres Auswahlmenü. Hierin stehen
umfangreiche Funktionen zur Bearbeitung der Liste wie: Bytes entfernen, Bytes
einfügen, markierte Bereiche ausschneiden, kopieren, einfügen, überschreiben,
Inhalte löschen, auf Werte setzen... zur Verfügung.
Hier noch einige Informationen zum Verständnis
und Aufbau der Liste.
Im PD werden Lichtszenen in Flächen und Tableaus definiert. Dies ergibt dann den
Raum (Nr) und die Szene (Nr) in der Fläche (Nr) mit der vorhandenen Anzahl
Schalt- und Dimm-Kreisen. Wird nun in einer bestehenden Anlage ein Dimmkreis
nachgerüstet, hat eine Szenen z.B. nicht mehr 6 sondern 7 Zeilen.
Dementsprechend verschieben sich auch die gespeicherten Werte.
Mit etwas Geschick kann man vorhandene Szenen elegant erweitern ohne
gespeicherte Lichtwerte zu verlieren.
Bitte dazu wie folgt vorgehen:
- mit dem "aktuell laufenden" Programm eine Szenenliste speichern (Dateiname
z.B. 6-Kreise)
- Szenen auslesen und ebenfalls speichern
- im Szenendialog die Szenenliste "6-Kreise" öffnen
- in einer Szene die Digital- und Analogausgänge prüfen und notieren
- im Programm den neuen Dimmkreis einfügen
- eine neue Szenenliste erstellen (Dateiname z.B. 7-Kreise)
- im Szenendialog die Szenenliste "7-Kreise" öffnen
- die gespeicherten Szenen öffnen (oder nochmals auslesen)
- nun ist in den Szenen ein zusätzlicher Kreis aufgeführt z.B. AA17.3
- bei jedem AA17.3 wird auf dem Feld mit der rechten Maustaste ein "Byte
eingefügt"
Fertig - die alten Szenenwerte sind nun wieder an
der richtigen Stelle und Sie können zur Sicherheit diese Szenen (untern neuen
Namen!) speichern.
Diese Änderung muss im jeweiligen Raum und den Flächen in denen der Kreis
vorkommt durchgeführt werden.

Hinweis:
Für die Editierung der Szenenleiste stehen auch Tastenkürzel zur Verfügung.
| Befehl | Tastenkürzel |
| Bytes (Zeile) entfernen | Shift+Entf |
| Bytes (Zeile) einfügen | Einfg |
| Bereich markieren | Shift+Pfeiltasten Auf/Ab |
| Kopieren | Strg+C |
| Einfügen | Strg+V |
Die neue Schaltzeitenverwaltung ersetzt unser
Programm "DCF-77-Funkuhr-Programmierung" und
ist Bestandteil des ProgrammDesigners.
Hier erfolgt in einer übersichtlichen Liste die Verwaltung der Schaltzeiten. Die
Texte dazu sind vorher im PD als Sensor (SZ.xx) zu definieren.
Wie bei den Merkern stehen auch die Funktionen: "Auslesen vom Master" ,
"Schreiben zum Master", "Datei öffnen", "Datei speichern" (für die Archivierung)
sowie eine Druckfunktion zur Verfügung.
Falls Sie gespeicherte Merker, Szenen oder Schaltzeiten haben, ist zur Umstellung wie folgt vorzugehen:
Variante 1
Sie lesen die Werte vom Master aus und haben automatisch die richtigen Daten.
Variante 2
Sie haben
gespeicherte Werte einer früheren Version und wollen diese auf die Version des
PD 7 umstellen.
Das ist auch kein Problem und mit wenigen simplen Schritten zu lösen.
- PD 7 auf Kompatibilität zu Version 4 einstellen

- entsprechende
Daten öffnen und in den Master übertragen

- Kompatibilität
zu PD 4 wieder entfernen

- entsprechenden
Daten aus dem Master auslesen und speichern

- Fertig - so einfach ist das!
Der neue Debugger ist jetzt auch "Ethernet-Tauglich"
und wurde von der Konzeption komplett neu aufgebaut und um die neuen, noch nicht
implementierten, Module ergänzt.
Der Debugger nun ist keine eigene Applikation in einem eigenen Fenster mehr und
läuft im PD Fenster. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schnittstelle beim
Wechsel zum PD auch wirklich geschlossen wird und dann Programmübertragungen
und Parametrierungen möglich sind.
Unten am Fensterrand des Debuggers wird immer gezeigt, ob eine Verbindung zum
Master besteht und mit welcher Geschwindigkeit die Aktualisierung erfolgt (Frames/Sekunde).
Die Untergliederung Merker, Module und Schaltzeiten ist geblieben. Die Vorgehensweise und Darstellung ist jedoch komplett anders als beider alten Version.
Debugger Merker
Neu ist, es können gleichzeitig 12 Merker dargestellt werden. Diese sind frei wählbar und müssen beim ersten Aufruf des Debuggers ausgewählt werden. Dabei spielt es keine Rolle ob der erste ein M, der zweite ein NE, der dritte ein NA usw. ist. Die Einstellung wird beim Verlassen automatisch gespeichert und beim erneuten Aufruf des Programmteils wieder aktuell eingestellt.

Es stehen auch neue Auswahlen zur Verfügung. Somit ist das Anzeige- und Eingabe-Format pro Merker definierbar.

Neu ist auch die Angabe des Typs. Hier ist die
Einstellung Byte, Word, 3 Byte und DWord möglich. Im Beispiel ist die
Einstellung Word zu sehen.
Früher mussten 2 Bytes beobachtet werden, jetzt ist automatisch alles
zusammengefasst und er richtige Wert ist zu sehen.

Sollten die 12 Merker nicht reichen, können
optional Profile eingerichtet werden. Die Vorgehensweise ist sehr simpel.
- gewünschte Merker in der aktuellen Ansicht einstellen
- Menüpunkt "Profile > Merker > Profil speichern" auswählen
- neuen Namen eintragen (z.B. Merker-Licht) und Erstellen drücken

Zum Aktivieren von gespeicherten Profilen wird nur der Menüpunkt "Profile >
Merker > Profil laden" aufgerufen.

Sollten Sie gespeicherte Profile nicht mehr benötigen, steht auch die Funktion "Profile löschen" zur Verfügung.
Debugger Module
Bei den Modulen sind jetzt 2 Fenster vorhanden. Da ist zum Einen die Modulübersicht und bei Doppelklick auf ein Modul kommt die Detailansicht.

In der Detailansicht stehen 2 Pfeiltasten zum Blättern durch die Module zur Verfügung. Für komplexere Projekte können für die Module Profile abgespeichert werden. Dies ist von Vorteil, wenn z.B. die Module mit den Adresse 2, 16, 76 und 77 geprüft werden sollen. Im Normalfall müsste man immer zurück zur Modulübersicht wechseln oder entsprechend viele Module durchklicken. Durch das Profil werden genau die benötigten 4 Module hintereinander aufgerufen.

Die Vorgehensweise ist sehr einfach.
- Modulübersicht aufrufen
- gewünschte Module mit gedrückter "STRG-Taste" durch anklicken auswählen
- Menüpunkt "Profile > Module > Profil speichern" auswählen
- neuen Namen eintragen (z.B. Licht-EG) und Erstellen drücken

- in der Modulübersicht sind die ausgewählten Module farblich gekennzeichnet
Zum Aktivieren von gespeicherten Profilen wird
nur der Menüpunkt "Profile > Module > Profil laden" aufgerufen.

Sollten Sie gespeicherte Profile nicht mehr benötigen, steht auch die Funktion "Profile löschen" zur Verfügung.
Debugger Schaltzeiten
Bei den Schaltzeiten können im Debugger auch immer jeweils 16 dargestellt werden. Die Einstellung wird beim Verlassen automatisch gespeichert und beim erneuten Aufruf des Programmteils aktuell eingestellt.

Dokumentation ist eine der wichtigsten
Bestandteile bei Projekten in der heutigen Zeit. Der PD hat immer schon
individuelle Möglichkeiten dazu geboten. Leider war es oft sehr mühsam, die
vielen Sensoren und Aktoren zu beschriften, oder wenn nach Fertigstellung sich
die Bezeichnungen änderten, diese auch im PD abzuändern.
Genau für diesen Fall wurde eine sehr hilfreiche Funktion implementiert. Die
Beschriftbarkeit in der Tabellenansicht.
Vorraussetzung hierfür ist, die Sensoren müssen angelegt und verknüpft sein.
Nachdem ein Sensor- oder Aktorfeld in der
Baumstruktur links angeklickt wurde, öffnet sich die entsprechende Ansicht. Hier
können nun die Spalten "Funktion" und Einbauort" individuell beschriftet werden.
Die windowsüblichen Markier- und Kopierfunktionen sind ebenfalls möglich. Sollten
Sie fortlaufende Bezeichnungsnummern benötigen, ist das mit einem kleinen Trick
ebenso einfach möglich. Sie benötigen hierzu ein Programm wie z.B. MS Excel
(TM), schreiben in eine Zelle die Bezeichnung (xxxx.1.1) und ziehen mit der Maus
die Zelle nach unten. Automatisch werden die weiteren Zellen hoch gezählt (evtl.
in der Hilfe des verwendetet Programms nachsehen). Nun den Bereich markieren und
in die Zwischenablage kopieren. In der geöffneten Ansicht des PD auf die erste
Zelle klicken und die Zwischenablage einfügen - fertig!
Tipp zum Anlegen und Verknüpfen von Sensoren/Aktoren
Beispiel mit Aktoren:
- Aktor anlegen Symbol und evtl. Beschreibung auswählen und eintragen
- nun könnte der Aktor auch mit der Verknüpfungsfunktion zu einem Modul
verbunden werden
>> rationeller geht es wie im Folgenden beschrieben:
- Werkzeugbox in der Nähe des Funktions-Feldes platzieren und mit Klick auf die
Aktor Buttons die benötigten hintereinander einfügen

- Wechsel in der den Aktor-Bereich
- hier sind nur lauter nicht verknüpfte Aktoren zu sehen
- rechte Maustaste auf den ersten zu verknüpfenden Aktor
- nun erscheint eine Modulauswahl >> das gewünschte auswählen und auf den
entsprechenden Ausgang klicken
- das Fenster geöffnet lassen und oben auf den nächtsen Aktor mit der rechten
Maustaste "Verknüpfung herstellen"
- mit der Maus auf den nächsten Ausgang klicken
- oben nächsten Aktor auswählen...

1. Klick = nur die Position ist markiert
2. Klick = das Wort ist markiert
3. Klick = die ganze Zeile ist markiert
Zusätzlich wurde bei der Suche auch die Trefferanzeige überarbeitet. Wenn nun auf einem Operator mit "rechter Maustaste und suchen" eine Abfrage erfolgt, erscheint in der Kopfzeile des Suchfensters die Angabe der genauen Treffer und der noch weiter verwendeten Operatoren (z.B. als Byteoperator).







